Reifen für Wohnwagen und Wohnmobile

Die Reifen eines Wohnmobils müssen im Gegensatz zu normalen PKW-Reifen eine weitaus höhere Last tragen. Daher sind sie entsprechend dieser Tatsache auch für schwere Lasten entwickelt worden. Die Sicherheit wird dabei von einem optimalem Zusammenspiel von Profiltiefe, Gummi und Lauffläche gewährleistet. Durch eine angemessenen Pflege können Sie dabei die Widerstandsfähigkeit sowie die Lebensdauer der Reifen Ihres Wohnmobils verlängern.

Permanente Pflege der Reifen erhöht die Sicherheit

Auf Ihre Sicherheit sollten Sie stets oberste Priorität legen. Schon bei der Pflege der Reifen können Sie mit den richtigen Maßnahmen den Sicherheitsstandard maßgeblich erhöhen und zudem auch den Benzinverbrauch reduzieren. So sollten Sie das Putzen der Felgen immer mit einer Sichtprüfung verbinden, um unbemerkt herbei geführte Beschädigungen bzw. Einfahrschäden wie eingefahrene Nägel, Beulen oder Risse zu entdecken. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die regelmäßige Überprüfung des Luftdrucks. Wenn dieser nämlich nicht den entsprechenden Richtwerten entspricht, kann sich dies negativ auf die Fahrstabilität und den Fahrkomfort auswirken. Zudem kann ein zu niedriger Luftdruck den Spritverbrauch in die Höhe treiben. Allerdings sollte der Reifen auf Grund einer korrekten Wiedergabe der Ergebnisse kalt sein, wenn Sie den Luftdruck prüfen. Auch die Profiltiefe sollte immer stimmig sein. Als Richtwert gilt dabei: Bei Sommerreifen sind drei bis vier Millimetern optimal, während es bei Winterreifen schon mindestens vier Millimeter sein dürfen. Beachten Sie diese Werte nicht, kann bei einem so schweren Gefährt wie einem Wohnmobil der Bremsweg und bei nassen Straßen das Aquaplaning-Risiko erhöht werden.

Versicherungen können nach verschiedenen Schwerpunkten ausgewählt werden

Wenn Sie nämlich mit Ihrem Wohnmobil beispielsweise auf regennasser Fahrbahn ins Schlingern geraten und womöglich einen Unfall verursachen oder einfach einem Hindernis nicht mehr ausweichen können, kann es kostspielig für Sie werden. Daher ist es eminent wichtig eine gute Versicherung abgeschlossen zu haben. Um das für Sie stimmigste Angebot heraus zu suchen, sollten Sie auf entsprechenden Portalen Wohnmobilversicherungen vergleichen.

Tipp: Hier kann man einen Wohnmobilversicherung Vergleich machen

Für alle vier gängigen Typen (Teilintegrierte und Integrierte Modelle, Kastenwagen, Alkovenmobile) und auch für Sondermodelle wie Pick-ups mit aufmontierten und abnehmbaren Wohnkabinen oder Fernreisemobile liegen dabei entsprechende Versicherungsangebote vor, aus denen Sie sich das für Sie attraktivste Angebot entscheiden können. Viele Faktoren können dabei eine Rolle spielen. Das Gewicht, die Größe, die Motorkraft und die Innenausstattung rund um Küche, Toiletten, Wohnkabine und Schlafmöglichkeiten sowie die Stromversorgung können alle vom Sicherheitsstandard her unterschiedlich bewertet werden; das findet seinen Niederschlag letztendlich in den angebotenen Tarifen.

Bei hohen Standzeiten kann das Gummi porös werden

Dieses berechtige Sicherheitsdenken spiegelt sich aber auch gerade in der Denkweise der Reifenhersteller für Wohnmobile wieder. Die von ihnen konzipierten Reifen müssen nicht nur ihre Widerstandsfähigkeit durch das Tragen des in der Regel ungemein Fahrzeug-Gewichts beweisen, sondern durch gute Laufeigenschaften die Sicherheit der Insassen gewährleisten. Reifen wie der Pirelli Citynet Camper, der Continental Vanco Camper oder Agilis Camping sind speziell für Wohnmobile entwickelt worde. und haben in diversen Reifentests mit Bravour bestanden. Gesetzlich ist es allerdings vorgeschrieben, dass die Reifen im Rahmen der Tempo 100-Richtlinie nach sechs Jahren auf jeden Fall erneuert bzw. gewechselt werden. Nur wenn Sie innerhalb dieses Zeitraums Ihre Reifen auch entsprechend pflegen, können diese die volle Zeitspanne intakt bleiben und keinen Risikofaktor bilden. Diesbezüglich sollten Sie Ihr Fahrzeug auch öfters bewegen, da es meistens nur unregelmäßig genutzt wird. Durch hohe Standzeit könnte das Gummi nämlich porös werden, was wiederum eine Unwucht zur Folge hätte. Wenn Sie die Reifen aber öfters bewegen, werden sie nicht mehr so partiell belastet. Das erhöht die Sicherheit und die Lebensdauer der Reifen.

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